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Bedarfszuordnungen

Bedarfszuordnungen sind Verbindungen zwischen Abgängen (Bedarfen) und Zugängen (Bedarfsdecker). Jedem Abgang wird eine oder mehrere Zugangsbewegungen zugeordnet. Durch Bedarfszuordnungen entsteht

  • eine eindeutiger Verwendungsnachweis für jeden im System geplanten Zugang - wofür ist dieser Zugang eingeplant?

  • eine eindeutige Lieferketten-Information für jeden Abgang (ob Primärbedarf oder Sekundärbedarf) - welche Elemente decken den Bedarf für diesen Abgang.

Bedarfszuordnungen sind die Grundlage für die automatische Terminierung von Vorgängen und ein zentrales Instrument um Transparenz über die Lieferkette von Primärbedarfen zu erzeugen.

Bedarfszuordnungen werden im Zuge eines Planungslaufs aufgebaut bzw. erneuert.

Arten von Bedarfszuordnungen

Es wird zwischen zwei Arten der Zuordnung unterschieden.

  • Bedarfszuordnungen direkt - siehe (1) im Screenshot

  • Bedarfszuordnungen Primärbedarfe - siehe (2) im Screenshot

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Bedarfszuordnungen direkt

Die direkten Bedarfszuordnungen (1) sind die Verbindungen zwischen Zu- und Abgängen innerhalb aller Bewegungen des gleichen Artikels. Diese Zuordnungen entstehen anhand der konfigurierten Bedarfszuordnungsstrategien.

Bedarfszuordnungen Primärbedarfe

Die Bedarfszuordnungen zu Primärbedarfen (2) sind die Verbindungen der Zugänge aller Stücklistenebenen zum verursachenden Primärbedarf.
Jeder Sekundärbedarf wird so einem oder mehreren Primärbedarfen zugeordnet.

Durch die Bedarfszuordnung zu Primärbedarfen ergeben sich erweiterte Auswertungsmöglichkeiten in der Ressourcenauslastung. Hierbei gilt zu beachten, das Auswertung sich bei Zuordnungen immer auf den ranghöchsten Primärbedarf beziehen.

Beispiel: Ein Produktionsauftrag wird für zwei verschiedene Kundenaufträge benötigt und dementsprechend werden der Zugangsbewegung zwei Abgangsbewegungen (Primärbedarfe) zugeordnet. Auftrag 1 ist für Kunde A und Auftrag 2 für Kunde Z. Aufträge für Kunde A sind durch die Segmentierung priorisiert. Damit gilt der Abgang von Auftrag 1 als der ranghöchste und somit verursachende Primärbedarf für den Produktionsauftrag.

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