Verbindlichkeit von Bedarfen
Verbindlichkeit des Bedarfs
Das Planungssystem macht Vorschläge für Planaufträge und Planbestellungen. Hierbei werden Dispositionsparameter wie z.B. die Losgröße oder der Bestellrythmus berücksichtigt, es fließen sichere und unsichere Forecasts als Bedarfsverursacher ein.
Für die Entscheidung, ob diese Vorschläge angenommen oder ggf. verändert werden, braucht der Produktions- bzw. Einkaufsdisponent die Transparenz darüber, für welche Art von Primärbedarfen die Gesamtmenge des Planzugangs genutzt wird.
Um hier eine schnelle Entscheidungshilfe visualisieren zu können, können Primärbedarfe nach Verbindlichkeit unterschieden werden:
hart - harte Bedarfe haben die höchste Verbindlichkeit und werden garantiert benötigt.
weich - weiche Bedarfe basieren z.B. auf unsicheren Prognosen und sind somit weniger verbindlich.
Bestandsaufbau - Bestandsaufbau sind (Teil)mengen, die aktuell nicht zur Deckung eines Primärbedarfs benötigt werden. Diese entstehen z.B. durch das Aufrunden eines Planvorschlags auf die vorgegebene Losgröße.
Die Klassifizierung der verschiedenen Primärbedarfe in unterschiedliche Verbindlichkeiten kann szenario-spezifisch individuell konfiguriert werden. In der Standardauslieferung ist bereits eine Default-Konfiguration voreingestellt.
Beispiel
Die Planbestellung über 60 Schrauben teilt sich auf in
26 für harte Primärbedarfe
16 für weiche Primärbedarfe
18 für Bestandsaufbau
