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Algorithmus der Kapazitätsbelegung

Der Algorithmus bestimmt die Logik bei der Einlastung von Vorgängen auf Qualifikationen. Auf Ebene der Qualifikationen kann der Algorithmus je Qualifikation individuell festgelegt werden. Auf Ebene des Szenarios wird eine globale Vorgabe für alle Qualifikationen definiert, die keine explizite Angabe haben.

Die Standardvorgabe für neue Szenarien ist Keine Unterbrechung. Folgende Ausprägungen sind aktuell verfügbar:

Keine Unterbrechung

Ausgehend vom Einlastungstermin wird ein Zeitraum gesucht, zu dem ausreichend Buckets an einem Stück verfügbar sind. Im Detail:

  • bei der Belegung dürfen keine Buckets wg. Überlastung übersprungen werden.

  • am Ende und am Anfang der Einplanung eines Vorgangs darf eine Zeitdauer eingeplant werden, die kleiner ist als die Bucket-Tageskapazität. In der Mitte eines Vorgangs kann dieser Vorgang einen Bucket nur nutzen, wenn noch mindestens eine gesamte Tageskapazität (Tageslaufzeit) verfügbar ist.

Dieser Algorithmus sollte für alle Vorgänge gewählt werden, die entweder hohe Umrüstkosten aufweisen oder bei denen eine Unterbrechung aus weitern Gründen technisch nicht möglich bzw. wirtschaftlich nicht sinnvoll ist.

Dichte Belegung (Beliebige Unterbrechung)

Es werden so lange freie Bucketkapazitäten gesucht, bis die gesamte Vorgangsdauer eingelastet ist. Hierbei dürfen Buckets übersprungen werden oder mit nicht vollständigen Tagen “aufgefüllt” werden.

Dieser Modus ist hilfreich für eine Grobplanungsaussage bei Ressourcen, die keine oder kaum Rüstzeiten haben - und oftmals kurze Stückzeiten - wie z.B. Sandstrahlen, Polieren, Entgraten oder kurze Montagetätigkeiten - also Vorgänge, die theoretisch beliebig oft unterbrochen werden können. In der Konsequenz entsteht so auf Grobplanungsebene eine sehr dichte Kapazitätsbelegung.

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